Ohne Alpfachleute aus der EU kein Käse

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Rund ein Drittel der Alpfachleute in der Schweiz kommt aus dem Ausland, ungefähr 1800 Männer und Frauen. Die Alpwirtschaft käme heute ohne fremde Älpler und Sennerinnen schlecht zurecht. Immer weniger Einheimische wollen die harte Arbeit für ein geringes Entgelt verrichten. Für EU-Bürger ist der Lohn im Vergleich zu den Löhnen in ihren Ländern jedoch in Ordnung. Die Alpen würden ohne fremde Hilfe verwildern, so auch im Avers: Kleine Büsche würden die Weiden überwuchern, das Vieh fände kein Gras. Es gäbe weniger Sömmerungsbetriebe und damit weniger Alpprodukte.