Aus dem Avers in die weite Welt

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Analog zur Schweiz wanderte im 19. und beginnenden 20. Jahrhundert rund ein Fünftel der Einwohner aus dem Avers aus: Bezogen auf das Avers waren es rund fünfzig. Armut oder familiäre Sorgen zwangen sie zur Auswanderung, ausserdem lockte das Abenteuer. Die meisten gingen nach Kalifornien, viele liessen sich in Bakersfield nieder. War einmal ein Kontakt zu Verwandten oder Bekannten hergestellt, zogen andere nach. In Bakersfield arbeiteten viele als Melker oder Mägde auf den grossen Milchfarmen. Der Arbeitstag war lang, die Arbeit hart, doch der Verdienst war gut. Ein Knecht verdiente drei bis vier Mal mehr als in der Heimat.